Fachberatung rund um gesetzeskonforme Sanitärlegierungen

IFH Intherm, Messe Nürnberg, 8. bis 11. April 2014, Halle 7, Stand 115

Breites Werkstoff-Portfolio und fundierte Beratung zum Einsatz im Trinkwasserbereich

Am 1. Dezember 2013 ist die Novelle der Trinkwasser-Verordnung (TwVo) in Kraft getreten. Die wichtigste Neuerung in Bezug auf den Einsatz von Sanitärbauteilen ist die Begrenzung des Bleigehaltes im Trinkwasser auf maximal 10 Mikrogramm pro Liter. Damit dürfen bestimmte Werkstoffe in der EU nicht mehr eingesetzt werden. Die Ulmer Wieland-Werke AG bietet neben einem umfassenden Portfolio an Sanitärlegierungen auch eine fundierte Beratung rund um den Werkstoffeinsatz. Timo Allmendinger, Leiter Technisches Marketing Press- und Ziehprodukte bei Wieland, beschreibt die Herausforderungen für Hersteller von Sanitärkomponenten: „Die Umsetzung der novellierten EU-Trinkwasser-Richtlinie in nationales Recht schlägt sich in zahlreichen Regelwerken nieder – von der DIN 50930 Teil 6 bis hin zur UBA-Liste, die ab diesem Jahr als Bewertungsgrundlage dienen soll. In diesem Umfeld haben viele Marktteilnehmer einen erhöhten Beratungsbedarf. Hierbei unterstützen wir unsere Kunden insbesondere zu Auswahl, Einsatz und Verarbeitung von Kupferwerkstoffen.“ Das Portfolio der Wieland-Werke reicht von bleireduzierten und bleiarmen Legierungen bis hin zum bleifreien Premium-Werkstoff CUPHIN.

CUPHIN wird bereits seit Jahren als sichere und bewährte Werkstoff-Alternative von vielen namhaften Herstellern von Sanitärbauteilen verwendet. Neben der ausgezeichneten Korrosionsbeständigkeit zeichnet sich CUPHIN mit der Zusammensetzung CuZn21Si3P durch sehr gute Verarbeitbarkeit aus – bei gleichzeitig optimaler Erfüllung der Hygieneanforderungen. Der Armaturenwerkstoff eignet sich für zahlreiche Produkte, vom Wasserzähler bis zum neu vorgestellten Pressfitting. Neben CUPHIN präsentiert Wieland auf der IFH Nürnberg weitere Werkstoffe für Trinkwasseranwendungen, die gemäß Umweltbundesamt als „trinkwasserhygienisch geeignet“ eingestuft sind. Dazu gehören neben bleiarmen Werkstoffen der Legierungsfamilie ECOMERICA auch die bleireduzierten Messinge Wieland-Z41 und Wieland-Z48. Als Nachfolgelösung für das künftig nicht mehr zugelassene entzinkungsbeständige Messing CW602N bietet Wieland verschiedene Werkstoffalternativen. Dies wird zentrales Thema der Messegespräche auf der diesjährigen IFH-Messe sein.