Gespulte Bänder bestehen aus Ringen, die mit dem WIG-Verfahren aneinander geschweißt und dann auf einen Spulenkörper gewickelt werden. Dadurch ergeben sich je nach Bandbreite deutlich größere Aderlängen als bei Ringen. Der Vorteil für den Verarbeiter sind geringere Nebenzeiten, denn die Schweißnähte sind qualitativ so hochwertig, dass sie störungsfrei durch Stanzwerkzeuge laufen. Da die in der Schweißnaht liegenden Stanzteile je nach Konstruktion nicht voll funktionstüchtig sein können, werden die Schweißnähte auf Wunsch farblich markiert.
Bei den Spulenkörpern unterscheiden wir zwischen solchen mit und ohne seitlichen Flanschen. Das Nettogewicht der gespulten Bänder liegt je nach Spulentyp zwischen 150 und 1500 kg, die Verlegebreite zwischen 150 und 480 mm.
Am kostengünstigsten sind die flanschlosen Spulen, weil die Spulenkerne aus Pappe oder aus artgleichen Kernen bestehen. Letztere sind besonders umweltfreundlich, denn wir nehmen sie zusammen mit den Stanzabfällen zurück. Sie bestehen aus Kupfer, Messing oder Zinnbronze und sind in folgenden Varianten lieferbar:



